
„Orangen und Engel“ von Ingo Schulze mit Fotografien von Matthias Hoch
Klappentext:
„Der Ich-Erzähler, der offenbar wert darauf legt, einem deutschen
Stipendiaten der Villa Massimo ähnlich zu sein, berichtet von Rom, von den
Ausflügen und Reisen nach Neapel, Apulien und Sizilien. Doch man kann nicht
von Tempeln, Kirchen, Fresken und Bildern schwärmen, ohne dass illegale
Einwanderer, Prostituierte und Touristen mit in den Blick geraten. Vor dem
Hintergrund mythischer Landschaften und antiker Ruinen gewinnen die
alltäglich-unalltäglichen Erlebnisse, die Ingo Schulze in diesen Geschichten
beschreibt, etwas Exemplarisches und bleiben zugleich vage und ambivalent. Das
Heute wird durchlässig für die Schichten der Vergangenheit, auf denen wir uns
bewegen. Diese Verknüpfungen gelingen so großartig, dass uns die AS-Roma-Hose,
die für eine bessere Behandlung im Krankenhaus sorgt, ebenso in Erinnerung
bleiben wird wie ein in Liebe zum Erzähler geratener Oktopus, ein rumänischer
Gelegenheitsarbeiter vor dem Supermarkt, der wie in tausendundeiner Nacht
fabuliert und doch zum Richter für den Erzähler wird, oder der gegen das
ergessen kämpfende Signor Candy Man, den die Liebe zu einer Frau einst in den
Osten geführt hatte.“
Buchvorstellung im Rahmen des
MDR Figaro-Lesecafé vom 25.05.2010
Ingo Schulze im Gespräch mit FIGARO-Literaturredakteur Michael Hametner
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Fotografien von Matthias Hoch aus Ingo Schulz „Orangen und Engel“
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