
„Die Wahrheit über Marie“ von Jean-Philippe Toussaint
Marie und der Erzähler machen Liebe, zur gleichen Zeit, nur nicht miteinander. Sie sind in Paris, seit ihrer Trennung in Tokio ist der Erzähler ein paar Straßen weiter gezogen. Es ist eine glutheiße Sommernacht, und das eigentliche Drama steht noch bevor. Ein Mann wird sterben. Jener reiche Pferdebesitzer, den Marie in Tokio kennengelernt und mit dem sie fluchtartig Japan verlassen hat. Zahir, eines seiner Rennpferde, ist in einen Skandal verwickelt und muss aus dem Land geschleust werden, eine abenteuerliche Nacht-und-Nebel-Aktion, in der Zahir den gesamten Tokioter Flughafen lahmlegt…
Über den Autor:
Jean-Philippe Toussaint, 1957 in Brüssel geboren, lebt heute abwechselnd
in Brüssel und auf Korsika. Toussaint schrieb bislang fünf Romane, mehrere
Filmdrehbücher und führte selbst Regie. Auf deutsch liegen u. a. vor:
„Das Badezimmer“ und „Der Photoapparat“.
Radischs Lesetipp: „Die Wahrheit über Marie“:
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Danach nahm uns Andi Zachariades in seiner Erzählung „Ein bisschen wunderlich“ mit in die Praxis von Rüdi, in der dieser sich eigenwilligen Paaren und ihren Problemen widmet!