Mai 2015

März 2015 | Mai 2015 | Juni 2015

„leben, überwiegend glücklich“ von Gesina Stärz

Über das Buch

Jo hat ihr Leben leergeräumt von Rollen, die sie ausfüllte als Ehefrau, Geliebte, Pressesprecherin eines Konzerns, von Möbeln, Kleidungsstücken, Geschirr, dem Fernseher, von Kontakten und Erinnerungsstücken. Sie lebt für zwei Jahre als Privatfrau, solange reichen ihre Finanzen, um noch ein Letztes aus ihrem Leben zu räumen: Einen Schuhkarton, den sie in einer Plastiktüte verpackt bei ihren Umzügen stets mitgenommen hat. Im Karton befinden sich Frontbriefe des Unteroffiziers Manfred H. von der Ostfront, in der Zeit vom 4.1.1943 bis 12.7.1944 verfasst. Die Briefe sind in den Schützengräben an seine Frau und die Kinder geschrieben. 70 Jahre nach den Ereignissen liest Jo erstmals die Briefe und stellt den Fronterlebnissen ihres Großvaters ihren Alltag gegenüber…

Über die Autorin

Studium der Sozialpädagogik in Potsdam. Studium der Philosophie, Neuen deutschen Literatur, Markt- und Werbepsychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1999 bis 2009 Werbetexterin, freie Autorin und Redakteurin für verschiedene Verlage der Süddeutschen Mediengruppe und Süddeutsche Zeitung. 2009 bis 2011 Mitarbeit am Peter-Schilffarth-Institut für Soziotechnologie in Bad Tölz. Seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeit im Graduiertenkolleg Demenz am Institut am Netzwerk Alternsforschung der Universität Heidelberg. Seit 2011 eigene Philosophische Praxis und freie Publizistin.

Auf ihrer Webseite hält Gesina Stärz eine interessante Rezension zu ihrem aktuellen Buch bereit.