Nina George

Jostein Gaarder | Nina George | Daniel Glattauer

Mai 2016

„Das Traumbuch“ von Nina George

Über das Buch

Ein Unfall verändert die Leben dreier Menschen: Edwinna, genannt Eddie, die Verlegerin für phantastische Literatur mit besonderem Gespür für das Wunderbare. Sam, der hochbegabte 13-jährige, der Klänge als Farben sieht und Menschen, Orte oder Stimmungen intensiver wahrnimmt als andere. Und Henri, Eddies einstiger Geliebter. Der ehemalige Kriegsreporter ist Sams Vater, der nach einem Unfall acht Minuten lang tot war und nun darum kämpft, aus dem Koma zu erwachen. Denn von dort, wo er beinah verlorengegangen ist, bringt er eine Botschaft für die, die er liebt.

Poetisch und wahr, klug und bewegend: Nina George erzählt in ihrem neuen Roman „Das Traumbuch“ von den unbekannten Welten zwischen Leben und Tod, Realität und Traum – und von den kleinen Momenten, in denen sich Türen zu ganz anderen Lebenswegen öffnen. Die zu gehen wir uns nur nicht trauen.

Über die Autorin

Die mehrfach ausgezeichnete Schriftstellerin Nina George, geboren 1973 schreibt seit 1992 Romane, Essays, Reportagen, Kurzgeschichten und Kolumnen. Ihr Roman „Das Lavendelzimmer" stand weit über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in 32 Sprachen übersetzt und eroberte auch international die Bestsellerlisten, so die New York Times Bestsellerliste in den USA, die Bestsellerlisten in England, Australien, Polen, Israel und Italien. Mit ihrem Ehemann, dem Schriftsteller Jens Jo Kramer, schreibt Nina George unter dem Doppel-Pseudonym Jean Bagnol Provencethriller. Nina George ist Beirätin des PEN-Präsidiums und Gründerin der Initiative Fairer Buchmarkt. Sie lebt in Berlin und der Bretagne.
Mehr über Nina George: www.ninageorge.de

Pressestimmen

"Der unerwartete Tod, die Trauer, das Zurückbleiben prägen diesen Roman. Dennoch ist er nicht tiefschwarz, sondern von einer beeindruckenden Klarheit und Helligkeit. Er ist nie erdenschwer, fast immer federleicht. Er überspringt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Traum, zwischen Himmel und Erde. Tod und Leben berühren sich, das könnte leicht schiefgehen, abdriften ins allzu Wolkige, ins platt Esoterische. Aber Nina George hält die Balance perfekt, und als Leser folgt man ihr bereitwillig. Ein Buch über das Leben und das Sterben, das Festhaltenwollen und Loslassenmüssen."
Christine Westermann, WDR FrauTV, 07.04.2016