März 2014

Februar 2014 | März 2014 | April 2014

„Das letzte Polaroid“ von Nina Sahm

Über das Buch

Als sich Anna und Kinga im Urlaub am Balaton begegnen, beginnt eine Freundschaft, die beider Leben für immer verändern wird. Vom ersten Moment an teilen sie alles miteinander, ihre Kleidung, ihr Parfüm, ihre Süßigkeiten und ihr erstes Mal. Auch wenn sie sich danach jahrelang nicht sehen, erzählen sie einander alles: Von Kingas sexuellen Vorlieben bis zur Trennung von Annas Eltern.

Als Anna erfahren muss, dass Kinga nach einem Unfall im Koma liegt, reist sie nach Budapest, eine Stadt im Aufruhr gegen die Orban-Regierung. Doch statt an Kingas Krankenbett zu sitzen, beginnt Anna immer tiefer in Kingas altes Leben einzutauchen. Immer wieder muss sie dabei an die Tage am Balaton denken. War es wirklich so eine unbeschwerte Zeit gewesen, oder hatte sie die Ereignisse bis zuletzt nie richtig verstanden? Konnte sie überhaupt für Kinga da sein?

Leichtfüßig, voll untergründiger Sprengkraft und mit einem furiosen Finale: Eine Geschichte über große Freundschaft und die gefährliche Versuchung, das Leben eines anderen zu leben

Über die Autorin

Nina Sahm, geboren 1980 in Heilbronn, studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Anglistik in Leipzig und Budapest. Sie arbeitete als Dramaturgin an Stadttheatern in Gießen und Aalen. 2012 war sie Stipendiatin der Jürgen-Ponto-Stiftung. Ihr Debütroman „Das letzte Polaroid“ ist im Februar 2014 bei Blumenbar im Aufbau Verlag erschienen. Sie lebt als freie Autorin und Texterin in München.

Einen Eindruck über Buch und Autorin bekommt Ihr bei www.zehnseiten.de.