Ulrike Renk

Annika Reich | Ulrike Renk | Cécile Reyboz

April 2014

„Die Australierin“ von Ulrike Renk

Über das Buch

Als Tochter eines Werftbesitzers wächst Emilia in Hamburg auf. Sie soll eine gute Partie heiraten, aber nicht den Mann, in den sie sich verliebt hat. Carl Gotthold Lessing ist der Großneffe des berühmten Dichters. Er hat ein Kapitänspatent erworben und sich Geld geliehen, um ein Schiff zu bauen. Er will Emilia heiraten, doch ihre Familie ist strikt gegen diese Verbindung. Die beiden beginnen, nachdem Lessing von seiner ersten großen Fahrt zurückgekehrt ist, eine Affäre. Als ein Hausmädchen sie verrät, kommt es zum Bruch. Emilia beschließt, mit ihm zu reisen. In Südamerika kommt ihr erstes Kind zur Welt, in Hamburg das zweite. Doch sie haben ein anderes Ziel: Australien. Eine spannende Geschichte einer Auswanderung, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Über die Autorin

Ulrike Renk über sich selbst: „Geboren wurde ich 1967 in Detmold, aufgewachsen bin ich in Dortmund. Studienaufenthalt in den USA, Studium der Anglistik, Literaturwissenschaften und Soziologie an der RWTH Aachen. Nach der Geburt meines zweiten Kindes zogen wir an den Niederrhein nach Krefeld. Dort wohne ich immer noch, inzwischen mit vier Kindern, Hund und Katze. Wenn ich einmal groß bin, sagte ich mit acht Jahren, werde ich Schriftstellerin. So wirklich groß bin ich nie geworden, knapp ein Meter siebzig habe ich erreicht. Und viele Dinge gemacht, auch geschrieben, aber nur für mich. Nach der Geburt meines jüngsten Sohnes wurde mir klar, dass der „richtige“ Zeitpunkt für ein Buch dann ist, wenn man sich hinsetzt und schreibt. Also setzte ich mich hin und schrieb. Das erste Buch war für die Schublade. Ich wollte herausfinden, ob ich den roten Faden durch eine Geschichte führen und sie mit dem Wort ENDE abschließen kann. Das gelang. Das nächste Manuskript folgte und auch das übernächste. Und mit den vielen Seiten kamen auch viele Absagen von den Verlagen. Aber inzwischen war das Schreiben zur Sucht geworden. Im Internet suchte ich nach Ratschlägen und wurde auf der Seite von Andreas Eschbach fündig. Ich fand auch andere Schreibsüchtige in einem Forum. Dort wurden Kurzgeschichten geschrieben und besprochen. Kurzgeschichten sind gute Fingerübungen, fand ich heraus. Also übte ich und war damit so erfolgreich, dass schon bald die ersten Geschichten veröffentlicht wurden.
Inzwischen schreibe ich historische Romane, Krimis, Thriller, Frauenbücher und Jugendliteratur. Und das für große Verlage wie Aufbau, Droemer Knaur, Bastei Lübbe und Schwarzkopf.“